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Ratgeber

Richtiges Lüften

Millionen Bundesbürger haben unerwünschte Untermieter. Betroffen sind alle Bauweisen und Bevölkerungsschichten. Schimmelpilz heißt der Übeltäter.

Kleine Ursache - große Wirkung. So lässt sich der immer häufiger vorkommende Schimmelpilzbefall treffend beschreiben.

Wo sich Pilze wohlfühlen, gibt es immer das gleiche Problem: Es ist zu viel Feuchtigkeit in der Raumluft vorhanden. Dies ist kein Schicksal, denn so leicht wie jeder einzelne diesen Umstand herbeiführt, kann er ihn bei Kenntnis der Zusammenhänge auch selbst vermeiden. Verdunstende Feuchtigkeit entsteht jede Minute beim ganz normalen Wohnen, beim Atmen, Schwitzen, Duschen, Kochen, Putzen oder beim Trocknen nasser Kleidung. Sie geht aber auch von Zimmerpflanzen aus, von Haustieren oder Schnittblumen. Pro Tag ist das oft mehr als ein Zehn-Liter-Eimer voll Wasser, wie Experten betonen.

Typische Stellen für erste Anzeichen von Schimmelpilzbefall sind Deckenkanten, Außenecken, Fensterstürze oder Leibungen. Wichtig: Feuchteschäden sind nie auf erhöhten Wärmeschutz zurückzuführen, zumindest nicht bei dessen fachmännischer Ausführung.

Als undichte Fenster noch für unbehagliche Zugerscheinungen und hohe Energieverluste sorgten, wurde damit auch gleichzeitig Raumfeuchte abgeführt. Da Fensterdichtungen aus den bezeichneten Gründen nützlich und erforderlich sind, kann jeder Bewohner durch gelegentliches kurzzeitiges Lüften den Feuchtehaushalt regulieren. Feuchte Stellen bilden sich ausschließlich an Bereichen mit herabgesetzter Wärmedämmung, dort nämlich sinkt die Temperatur der Materialoberfläche ab und lässt die Luftfeuchtigkeit kondensieren. Wird die warme Feuchte nicht zum Fenster hinausgejagt, geht sie ihren eigenen Weg.

Vier bis fünf Stoßlüftungen am Tag, möglichst von einem Fenster zum anderen, oder vom Keller bis zum Dach, sind zu empfehlen. Fünf Minuten reichen bereits.

Ein großer Fehler besteht darin, Fenster über längere Zeit in Kippstellung zu halten. Der Luft- und Feuchteaustausch bleibt mangelhaft, allein die Energieverluste steigen in die Höhe. Im Winter funktioniert der Luftaustausch besonders gut. Nässe wird dann regelrecht aus feuchten Wänden herausgezogen. Wer zusätzlich nach dem Kochen oder Duschen den Wasserdampf rauslässt, handelt goldrichtig.

Und noch ein Tipp für die Sommerzeit: An schwülen Tagen das Fenster eines kühlen Kellers nicht offen lassen. Das provoziert Feuchteschäden.